ELTERNgespräch

Hören was Eltern bewegt

03. Oktober 2019 Wie Spenderorgane Kinderleben retten

Wie Spenderorgane Kinderleben retten

Achtung, diese Folge ist nichts für schwache Nerven. Es geht um die Frage: Würde ich die Organspende eines anderen, verstorbenen Kindes annehmen, um mein todkrankes Kind zu retten? Und damit eben leider auch um die Frage: Würde ich die Organe meines Kindes spenden, wenn es stirbt?
Die pragmatische Sicht von Prof. Dr. Nikolaus Haas, dem Direktor der Kinderkardiologie und pädiatrischen Intensivmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universitätsklinik in München, lässt einem teilweise den Atem stocken, aber wahrscheinlich ist es richtig, das möglichst rational durchzudenken. Und: Wir müssen uns mit der Frage befassen, denn mit dem neuen Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn könnte diese Frage bald sehr relevant für uns werden. Dann müssten wir uns nämlich aktiv GEGEN eine Organspende entscheiden. In Wahrheit aber ist dieses Thema immer relevant – denn wer weiß schon, ob das eigene Kind nicht gleich morgen ein Organ braucht? Oder ob wir entscheiden müssen, dass es zum Spender wird. Diese Folge geht an die Substanz, aber es ist wichtig, dass wir darüber sprechen.

Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:

- Organversagen im Kindesalter – welche Ursachen gibt es?
- Wie viele Patienten warten in Deutschland aktuell auf ein Spenderorgan und wie viele Transplantationen werden vollzogen?
- Was ist eine Lebendspende?
- Welche Informationen bekommen Eltern, deren Kinder als Spender in Frage kommen?
- Wie läuft die Organspende genau ab und wer entscheidet, wer welches Organ bekommt?
- Wie wird vor einer Organspende festgestellt, dass ein Kind wirklich tot bzw. hirntot ist? Und was bedeutet Hirntod überhaupt?
- Was können Angehörige tun, um den Hirntod des Kindes besser zu begreifen und besser zu verarbeiten?
- Wie geht man als Arzt mit dem Tod von Kindern um?
- Wird mein Kind noch richtig behandelt, wenn die Ärzte auf Spenderorgane hoffen?
- Wie geht es Eltern, die Organe ihrer Kinder gespendet haben?
- Ab wann macht es Sinn, mit Kinder über die Option der Organspende zu sprechen?

Unser erstes Jahr mit Kind

Dreht man das Wort MOM um, kommt WOW heraus – und das ist es, was wir uns einfach mal zwischendurch selbst lobend zurufen sollten, sagen Lisa und Katharina vom Blog-Magazin STADTLANDMAMA.de. Denn vor allem das erste Jahr mit Kind ist knackig – viel knackiger, als selbst die beste Freundin zugibt. Na klar, auch für die Väter, aber Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim sind nun mal Mamas und haben deshalb ein ehrliches, lustiges, hilfreiches Buch für Mamas geschrieben: "WOW MOM". Ein Buch, das Mut machen und wie eine beste Freundin sein soll. Im Gespräch mit Julia erzählen die beiden, wie es bei ihnen damals im ersten Jahr mit Kind so war, was sie wieder genauso und was sie anders machen würden. Und, was sie anderen Müttern raten, um das Beste aus dieser einzigartigen Zeit zu machen – für sich und die Familie als Ganzes.

Families For Future – was wir beitragen können

Anlässlich der ELTERN-Themenwoche zum Klimaschutz ist heute GEO.de Redaktionsleiter Jan Henne im ELTERNgespräch zu Gast. Denn dieser befasst sich beruflich täglich mit diesem Thema und ist selbst Vater eines dreijährigen Sohnes.
Julia und Jan besprechen ganz konkret, wie Familien am wirksamsten klimafreundlich handeln, leben und konsumieren können. Ziel der Folge ist es, zu zeigen, was Greta Thunberg längst bewiesen hat: Eine/r allein kann eben doch viel bewirken! Und deshalb soll dieses ELTERNgespräch allen Mut machen, für's Klima mit anzupacken.

Und dabei gehen die beiden folgenden Fragen nach:

Habe ich als Konsument wirklich Macht?
Wie setze ich diese Macht bewusst ein?
Inwiefern beeinflusst Konsum das Klima?
Ist online kaufen eine "Klima-Katastrophe"?
Ist Bio gleich Bio?
Worin unterscheiden sich die verschiedenen Bio-Siegel und was haben deren Standards mit dem Preis zu tun?
Was hat der brasilianische Regenwald mit meinem Lebensstil zu tun und muss ich mein Leben ändern, um ihn zu schützen?
Warum ist Fleischkonsum der größte Klima-Killer?
Wie ist die Klimabilanz einer E-Batterie?
Wie steigere ich unsere Energieeffizienz im Haushalt und warum wird das immer wichtiger?
Warum ist Ökostrom die bessere Alternative?
Was bedeutet eigentlich klimaneutral? Und wie können meine Familie und ich es werden?
Was ist von den Ausgleichszahlungen z.B. an Regenwald-Projekte für Flugmeilen zu halten?

Kleine Philosophie des Glücks

Die Kunst, zu Leben – darum dreht sich der Forschungsschwerpunkt des Lebenskunst-Philosophen Prof. Dr. Wilhelm Schmid. Mehrere Bücher hat er dazu veröffentlicht, die Titel "Gelassenheit" und "Selbstfreundschaft" wurden zu Bestsellern. Heute ist er zu Gast im ELTERNgespräch und spricht mit Julia über das Streben nach Glück und die Suche nach dem Sinn.
Dabei stellt sich schnell heraus: Dauerhaftes Glück gibt es nicht und kann es nicht geben. Und das ist, wie Schmid beschreibt, auch gut so. Er erklärt, warum das konstante Streben nach dem perfekten Glück eher ins Unglücklichsein führen kann und wieso es sinnvoll ist, die eigenen Ansprüche auch mal runterzuschrauben. Und, warum man lieber nicht erwarten sollte, dass Familie automatisch glücklich macht oder Glück nicht mit Sinn gleichzusetzen ist.
Schmid bietet im Gespräch Anregungen, den modernen Glücksbegriff für sich selbst zu hinterfragen und sagt: Nur wer beide Seiten des Lebens – die guten und die schlechten – akzeptiert und annimmt, der wird erkennen, dass Glück erst durch diese Gegensätze entstehen kann.

EURE FRAGEN: Stillen

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. Dieses Mal außerdem mit dabei: Hebamme Sarah! Denn in der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit praktischen und grundsätzlichen Fragen zum Thema Stillen – da läuft nämlich gar nicht immer alles so reibungslos, wie viele vielleicht denken!

Und um diese Fragen geht es unter anderem:

- Ich habe große Angst vor dem Stillen – wie gehe ich damit um?

- Welchen Einfluss hat Stress auf die Stillbeziehung und sollte ich um jeden Preis weiterstillen, auch wenn ich mich damit nicht gut fühle?

- Keine Bindung ohne Stillen – was ist dran am Mythos?

- Kann ich auch nach einer schwierigen Geburt stillen?

- Muss ich mein Neugeborenes zum Trinken aufwecken und wie viel darf mein Kind in der ersten Zeit abnehmen?

- Was kann ich gegen wunde Brustwarzen oder Brustentzündungen tun?

- Wodurch wird die sogenannte Saugverwirrung ausgelöst und was ist mit dem verkürzten Zungenbändchen?

- Wann und wie sollte ich Abstillen? Und: Ich habe abgestillt, aber möchte jetzt doch weitermachen – geht das?

Elternzeit – alles, was du darüber wissen solltest.

In der zweiten Folge unserer kleinen Reihe “Deine Eltern-Rechte" klärt Rechtsanwältin und Bloggerin Sandra Runge von smart-mama.de alle juristischen Fragen zum Thema Elternzeit.
Denn auch wenn das Recht auf die Betreuungszeit der Kinder im Gesetz fest verankert ist, gibt es einiges an Konfliktpotenzial zu beachten! Wir ihr dieses am besten umgehen könnt, erfahrt ihr in diesem informativen ELTERNgespräch.

Elterngeld – alles, was du darüber wissen solltest.

In der ersten Folge unseres Zweiteilers “Deine Eltern-Rechte" klärt Rechtsanwältin und Bloggerin Sandra Runge von smart-mama.de alle Fragen rund um das Elterngeld. Denn auch wenn das Thema Finanzen eher unbeliebt ist: Es lohnt sich, frühzeitig zu planen! Warum, dass erfahrt ihr in diesem informativen ELTERNgespräch.

EURE FRAGEN: Kita-Eingewöhnung

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, dass wohl die meisten Familien früher oder später betrifft: Die Eingewöhnung in der Kita.

Um folgende Fragen geht es:

- Ist eine Eingewöhnung überhaupt nötig und wenn ja, wie läuft diese idealerweise ab?

- Was kann ich tun, wenn die Kita meine Vorstellungen von einer guten Eingewöhnung nicht unterstützt?

- Wie wirken sich meine eigenen Gefühle auf die Eingewöhnung aus und was tue ich, wenn mein Kind bei der Eingewöhnung Probleme hat?

- Wie gehe ich mit Druck aus dem näheren Umfeld um, wenn ich mein Kind eigentlich noch gar nicht abgeben möchte?

- Was kann ich tun, wenn mein Kind plötzlich nicht mehr in den Kindergarten gehen möchte?

Sternenkinder. Ihr Abschied lässt alle Wünsche offen

Daniela Nuber-Fischer hat eine stille Geburt erleben müssen. Im Gespräch mit Julia gelingt es ihr, das Unsagbare so in Worte zu fassen, dass es auszuhalten ist. Sie erzählt von der Entbindung und wie wichtig es war, dass sie ihre totgeborene Tochter in den Armen halten konnte, um Abschied zu nehmen. Heute ist sie selbst Familienbegleiterin und hilft beruflich Familien, denen Ähnliches geschehen ist. „Es ist ganz egal ob man sein Kind früh oder recht spät verliert: Wie stark der Kummer ist, hängt immer mit der Geschichte und der Gefühlslage der Eltern selbst zusammen.“ Diese Podcast-Folge will genau diesen Eltern, ihren Wünschen und ihrer Trauer, einen Raum bieten – und ihren Sternenkindern am Ende ein Gutenachtlied mit auf den Weg geben, damit sie in Frieden ruhen. Julia singt, Dennis Krüger – unser Tonmann, der auch Berufsmusiker ist – begleitet sie auf der Gitarre.

"Geht's dir gut – oder hast du Kinder in der Schule?"

Mit Julia spricht Mutter und Buchautorin Anke Willers über ihr Leben als Hilflslehrerin. "Bloß keinen Druck ausüben!", mahnen die Lehrer – und, na klar, das will man auch nicht als Mama. Aber wie soll das gehen, wenn man gleichzeitig aufgefordert wird, Lesen und Diktat zu üben und Kopfrechnen und für das Referat bei der Hilfe im Internet unterstützen soll und so weiter und so fort? Anke Willers und ihre Familie hat das alles ziemlich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Im Gespräch mit Julia, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat, spricht sie über Familienkrisen und deprimierte Kinderschritte auf der Treppe.
Schnell wird klar, warum es in Deutschland immer noch vom Elternhaus abhängt, welchen Schulabschluss ein Kind macht. Denn wie – so fragen sich Julia und Anke – sollen Kinder, die schulisch nicht so einfach durchflutschen, einen guten, ihren Fähigkeiten entsprechenden Abschluss schaffen, wenn ihre Eltern ihnen aus beruflichen oder privaten Gründen oder aufgrund von fehlender Bildung nicht bei Mathe und Chemie helfen können? Das ist unfair und sollte so nicht sein – da sind sich beide einig. Aber was tun? Ein spannendes Gespräch über unser Schul- und Leistungssystem und die Frage: Muss es immer Abi sein? Natürlich nicht – aber wer und was entscheidet das und was ist mit denen, die mehr könnten, wenn sie mehr Hilfe bekämen? Und wie können wir die anderen Schulabschlüsse wieder aufwerten? Fragen über Fragen und zwei Mütter von Schulkindern, die nach Antworten suchen.