ELTERNgespräch

Hören was Eltern bewegt

12. September 2019 Kleine Philosophie des Glücks

Kleine Philosophie des Glücks

Die Kunst, zu Leben – darum dreht sich der Forschungsschwerpunkt des Lebenskunst-Philosophen Prof. Dr. Wilhelm Schmid. Mehrere Bücher hat er dazu veröffentlicht, die Titel "Gelassenheit" und "Selbstfreundschaft" wurden zu Bestsellern. Heute ist er zu Gast im ELTERNgespräch und spricht mit Julia über das Streben nach Glück und die Suche nach dem Sinn.
Dabei stellt sich schnell heraus: Dauerhaftes Glück gibt es nicht und kann es nicht geben. Und das ist, wie Schmid beschreibt, auch gut so. Er erklärt, warum das konstante Streben nach dem perfekten Glück eher ins Unglücklichsein führen kann und wieso es sinnvoll ist, die eigenen Ansprüche auch mal runterzuschrauben. Und, warum man lieber nicht erwarten sollte, dass Familie automatisch glücklich macht oder Glück nicht mit Sinn gleichzusetzen ist.
Schmid bietet im Gespräch Anregungen, den modernen Glücksbegriff für sich selbst zu hinterfragen und sagt: Nur wer beide Seiten des Lebens – die guten und die schlechten – akzeptiert und annimmt, der wird erkennen, dass Glück erst durch diese Gegensätze entstehen kann.

EURE FRAGEN: Stillen

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. Dieses Mal außerdem mit dabei: Hebamme Sarah! Denn in der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit praktischen und grundsätzlichen Fragen zum Thema Stillen – da läuft nämlich gar nicht immer alles so reibungslos, wie viele vielleicht denken!

Und um diese Fragen geht es unter anderem:

- Ich habe große Angst vor dem Stillen – wie gehe ich damit um?

- Welchen Einfluss hat Stress auf die Stillbeziehung und sollte ich um jeden Preis weiterstillen, auch wenn ich mich damit nicht gut fühle?

- Keine Bindung ohne Stillen – was ist dran am Mythos?

- Kann ich auch nach einer schwierigen Geburt stillen?

- Muss ich mein Neugeborenes zum Trinken aufwecken und wie viel darf mein Kind in der ersten Zeit abnehmen?

- Was kann ich gegen wunde Brustwarzen oder Brustentzündungen tun?

- Wodurch wird die sogenannte Saugverwirrung ausgelöst und was ist mit dem verkürzten Zungenbändchen?

- Wann und wie sollte ich Abstillen? Und: Ich habe abgestillt, aber möchte jetzt doch weitermachen – geht das?

Elternzeit – alles, was du darüber wissen solltest.

In der zweiten Folge unserer kleinen Reihe “Deine Eltern-Rechte" klärt Rechtsanwältin und Bloggerin Sandra Runge von smart-mama.de alle juristischen Fragen zum Thema Elternzeit.
Denn auch wenn das Recht auf die Betreuungszeit der Kinder im Gesetz fest verankert ist, gibt es einiges an Konfliktpotenzial zu beachten! Wir ihr dieses am besten umgehen könnt, erfahrt ihr in diesem informativen ELTERNgespräch.

Elterngeld – alles, was du darüber wissen solltest.

In der ersten Folge unseres Zweiteilers “Deine Eltern-Rechte" klärt Rechtsanwältin und Bloggerin Sandra Runge von smart-mama.de alle Fragen rund um das Elterngeld. Denn auch wenn das Thema Finanzen eher unbeliebt ist: Es lohnt sich, frühzeitig zu planen! Warum, dass erfahrt ihr in diesem informativen ELTERNgespräch.

EURE FRAGEN: Kita-Eingewöhnung

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, dass wohl die meisten Familien früher oder später betrifft: Die Eingewöhnung in der Kita.

Um folgende Fragen geht es:

- Ist eine Eingewöhnung überhaupt nötig und wenn ja, wie läuft diese idealerweise ab?

- Was kann ich tun, wenn die Kita meine Vorstellungen von einer guten Eingewöhnung nicht unterstützt?

- Wie wirken sich meine eigenen Gefühle auf die Eingewöhnung aus und was tue ich, wenn mein Kind bei der Eingewöhnung Probleme hat?

- Wie gehe ich mit Druck aus dem näheren Umfeld um, wenn ich mein Kind eigentlich noch gar nicht abgeben möchte?

- Was kann ich tun, wenn mein Kind plötzlich nicht mehr in den Kindergarten gehen möchte?

Sternenkinder. Ihr Abschied lässt alle Wünsche offen

Daniela Nuber-Fischer hat eine stille Geburt erleben müssen. Im Gespräch mit Julia gelingt es ihr, das Unsagbare so in Worte zu fassen, dass es auszuhalten ist. Sie erzählt von der Entbindung und wie wichtig es war, dass sie ihre totgeborene Tochter in den Armen halten konnte, um Abschied zu nehmen. Heute ist sie selbst Familienbegleiterin und hilft beruflich Familien, denen Ähnliches geschehen ist. „Es ist ganz egal ob man sein Kind früh oder recht spät verliert: Wie stark der Kummer ist, hängt immer mit der Geschichte und der Gefühlslage der Eltern selbst zusammen.“ Diese Podcast-Folge will genau diesen Eltern, ihren Wünschen und ihrer Trauer, einen Raum bieten – und ihren Sternenkindern am Ende ein Gutenachtlied mit auf den Weg geben, damit sie in Frieden ruhen. Julia singt, Dennis Krüger – unser Tonmann, der auch Berufsmusiker ist – begleitet sie auf der Gitarre.

"Geht's dir gut – oder hast du Kinder in der Schule?"

Mit Julia spricht Mutter und Buchautorin Anke Willers über ihr Leben als Hilflslehrerin. "Bloß keinen Druck ausüben!", mahnen die Lehrer – und, na klar, das will man auch nicht als Mama. Aber wie soll das gehen, wenn man gleichzeitig aufgefordert wird, Lesen und Diktat zu üben und Kopfrechnen und für das Referat bei der Hilfe im Internet unterstützen soll und so weiter und so fort? Anke Willers und ihre Familie hat das alles ziemlich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Im Gespräch mit Julia, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat, spricht sie über Familienkrisen und deprimierte Kinderschritte auf der Treppe.
Schnell wird klar, warum es in Deutschland immer noch vom Elternhaus abhängt, welchen Schulabschluss ein Kind macht. Denn wie – so fragen sich Julia und Anke – sollen Kinder, die schulisch nicht so einfach durchflutschen, einen guten, ihren Fähigkeiten entsprechenden Abschluss schaffen, wenn ihre Eltern ihnen aus beruflichen oder privaten Gründen oder aufgrund von fehlender Bildung nicht bei Mathe und Chemie helfen können? Das ist unfair und sollte so nicht sein – da sind sich beide einig. Aber was tun? Ein spannendes Gespräch über unser Schul- und Leistungssystem und die Frage: Muss es immer Abi sein? Natürlich nicht – aber wer und was entscheidet das und was ist mit denen, die mehr könnten, wenn sie mehr Hilfe bekämen? Und wie können wir die anderen Schulabschlüsse wieder aufwerten? Fragen über Fragen und zwei Mütter von Schulkindern, die nach Antworten suchen.

Susanne Mierau im Interview: Minimalismus als Schlüssel zum Familienglück

Susanne Mierau – bekannt durch ihren Blog "Geborgen Wachsen" – und Julia sprechen darüber, warum Minimalismus das Leben mit Kindern reicher und zufriedener macht. Und darüber, wie genau das geht.

Denn in ihrem neuen Buch ("Einfach Familie leben. Der Minimalismus-Guide"), das sie zusammen mit Milena Glimbovski, der Gründerin von "Original Unverpackt" geschrieben hat, ist Susanne Mierau der Frage auf den Grund gegangen, was wir im Zusammenleben mit unseren Kindern eigentlich wirklich brauchen – und was nicht.
Ihre These: Wenn wir uns und unsere Kinder emotional reich beschenken, braucht es all den Plunder nicht mehr, mit dem wir die Kinderzimmer und Wohnungen vollstopfen. Mit Julia spricht sie in dieser Podcast-Folge außerdem darüber, wie man im Alltag reduzieren kann: Termine, Kleidung, Möbel, Essen und Spielzeug. Denn die Befreiung von dem ständigen Wunsch, mehr haben zu wollen, ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch für unser Seelenleben – davon ist Mierau überzeugt. Und sie erzählt, wie sie selbst ganz klein anfing und dann immer besser wurde im "weniger ist mehr". Ausgehend von folgenden Fragen sprechen wir über ganz konkrete Beispiele und Ideen:

- Wie gehe ich vor, wenn ich mit weniger auskommen will?
- Welche guten Hebel gibt es, um anzufangen?
- Wie kann ich im Baby-, Kleinkind- und Schulkindalter Minimalismus umsetzen?

EURE FRAGEN: Kinder-Ängste und Umgang mit dem Tod

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. In dieser Folge haben wir eure Fragen zu zwei Themen zusammengefasst:
1. Wie helfe ich meinem Kind, mit seinen Ängsten umzugehen?
2. Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Tod – zum Beispiel von Großeltern oder Freunden?
Um folgende Fragen geht es:

- Welche Funktion haben (Kinder-)Ängste in der Kindesentwicklung bzw. für uns Menschen generell?
- Warum ist es wichtig, die Ängste der Kinder nicht kleinzureden und das Kind die Ängste genau beschreiben zu lassen?
- Was kann ich tun, um meinem Kind zu helfen?
- Wie reagiere ich, wenn meine Kinder Dinge mit ins Bett nehmen wollen, um sich "zu verteidigen"?
- Was haben Angst und Mut miteinander zu tun?
- Und wie kann ich mein Kind von einem ängstlichen zu einem mutigen Kind machen?
- Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Tod?
- Woran erkenne ich, dass Kinder mehr leiden, als sie sagen?
- Wie kann ich ihnen den Schrecken nehmen?
- Was kann ich tun, um von einem Menschen, der sterben wird, bleibende Erinnerungen für mein Kind zu schaffen?
- Welche Rolle spielt meine eigene Spiritualität beim Umgang mit dem Tod in meiner Familie bzw. in einem Gespräch über den Tod?
- Wie kann ich mir über meine eigene Beziehung zum Tod klar genug werden, um mit meinem Kind darüber zu sprechen?
- Wie kann ich mein Kind trösten?

Herr Zamperoni, schlechte Nachrichten – wie sag ich's meinen Kindern?

In einem sehr offenen Gespräch mit Julia erzählt Dreifach-Vater Ingo Zamperoni, wie er selbst die vielen schlechten Nachrichten verkraftet, die er allabendlich verkünden muss, und was er anderen Eltern im Umgang damit empfiehlt – vor allem im Gespräch mit ihren Kindern. Sein Rat: altersgerecht erklären, wie bei der Sexualkunde. So handhaben er und seine Frau das auch. "Unsere Kinder erleben aber auch schon mal mit, wenn zwischen Mama und dem Großvater eine Diskussion um die Wählbarkeit von Donald Trump entbrennt." Denn Ingo Zamperonis Frau ist Amerikanerin, so dass das Thema in der Familie eine große Rolle spielt. "Kinder sollen ruhig wissen, dass man zu manchen Dingen unterschiedlicher Aufassung sein kann und dass die Dinge eben komplex sind und nicht so einfach, wie uns die Populisten weismachen wollen. Das dürfen sie ruhig früh verstehen. Gleichzeitig ist es wichtig,"– so Zamperoni – "dass man sie mit Themen wie Terror nicht zu sehr ängstigt. Das geht am besten, wenn man nur erklärt, was auch gefragt wird."