ELTERNgespräch

Hören was Eltern bewegt

15. August 2019 Eure Fragen zu: KITA-EINGEWÖHNUNG

Eure Fragen zu: KITA-EINGEWÖHNUNG

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, dass wohl die meisten Familien früher oder später betrifft: Die Eingewöhnung in der Kita.

Um folgende Fragen geht es:

- Ist eine Eingewöhnung überhaupt nötig und wenn ja, wie läuft diese idealerweise ab?

- Was kann ich tun, wenn die Kita meine Vorstellungen von einer guten Eingewöhnung nicht unterstützt?

- Wie wirken sich meine eigenen Gefühle auf die Eingewöhnung aus und was tue ich, wenn mein Kind bei der Eingewöhnung Probleme hat?

- Wie gehe ich mit Druck aus dem näheren Umfeld um, wenn ich mein Kind eigentlich noch gar nicht abgeben möchte?

- Was kann ich tun, wenn mein Kind plötzlich nicht mehr in den Kindergarten gehen möchte?

Sternenkinder. Ihr Abschied lässt alle Wünsche offen

Daniela Nuber-Fischer hat eine stille Geburt erleben müssen. Im Gespräch mit Julia gelingt es ihr, das Unsagbare so in Worte zu fassen, dass es auszuhalten ist. Sie erzählt von der Entbindung und wie wichtig es war, dass sie ihre totgeborene Tochter in den Armen halten konnte, um Abschied zu nehmen. Heute ist sie selbst Familienbegleiterin und hilft beruflich Familien, denen Ähnliches geschehen ist. „Es ist ganz egal ob man sein Kind früh oder recht spät verliert: Wie stark der Kummer ist, hängt immer mit der Geschichte und der Gefühlslage der Eltern selbst zusammen.“ Diese Podcast-Folge will genau diesen Eltern, ihren Wünschen und ihrer Trauer, einen Raum bieten – und ihren Sternenkindern am Ende ein Gutenachtlied mit auf den Weg geben, damit sie in Frieden ruhen. Julia singt, Dennis Krüger – unser Tonmann, der auch Berufsmusiker ist – begleitet sie auf der Gitarre.

"Geht's dir gut – oder hast du Kinder in der Schule?"

Mit Julia spricht Mutter und Buchautorin Anke Willers über ihr Leben als Hilflslehrerin. "Bloß keinen Druck ausüben!", mahnen die Lehrer – und, na klar, das will man auch nicht als Mama. Aber wie soll das gehen, wenn man gleichzeitig aufgefordert wird, Lesen und Diktat zu üben und Kopfrechnen und für das Referat bei der Hilfe im Internet unterstützen soll und so weiter und so fort? Anke Willers und ihre Familie hat das alles ziemlich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Im Gespräch mit Julia, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat, spricht sie über Familienkrisen und deprimierte Kinderschritte auf der Treppe.
Schnell wird klar, warum es in Deutschland immer noch vom Elternhaus abhängt, welchen Schulabschluss ein Kind macht. Denn wie – so fragen sich Julia und Anke – sollen Kinder, die schulisch nicht so einfach durchflutschen, einen guten, ihren Fähigkeiten entsprechenden Abschluss schaffen, wenn ihre Eltern ihnen aus beruflichen oder privaten Gründen oder aufgrund von fehlender Bildung nicht bei Mathe und Chemie helfen können? Das ist unfair und sollte so nicht sein – da sind sich beide einig. Aber was tun? Ein spannendes Gespräch über unser Schul- und Leistungssystem und die Frage: Muss es immer Abi sein? Natürlich nicht – aber wer und was entscheidet das und was ist mit denen, die mehr könnten, wenn sie mehr Hilfe bekämen? Und wie können wir die anderen Schulabschlüsse wieder aufwerten? Fragen über Fragen und zwei Mütter von Schulkindern, die nach Antworten suchen.

Susanne Mierau im Interview: Minimalismus als Schlüssel zum Familienglück

Susanne Mierau – bekannt durch ihren Blog "Geborgen Wachsen" – und Julia sprechen darüber, warum Minimalismus das Leben mit Kindern reicher und zufriedener macht. Und darüber, wie genau das geht.

Denn in ihrem neuen Buch ("Einfach Familie leben. Der Minimalismus-Guide"), das sie zusammen mit Milena Glimbovski, der Gründerin von "Original Unverpackt" geschrieben hat, ist Susanne Mierau der Frage auf den Grund gegangen, was wir im Zusammenleben mit unseren Kindern eigentlich wirklich brauchen – und was nicht.
Ihre These: Wenn wir uns und unsere Kinder emotional reich beschenken, braucht es all den Plunder nicht mehr, mit dem wir die Kinderzimmer und Wohnungen vollstopfen. Mit Julia spricht sie in dieser Podcast-Folge außerdem darüber, wie man im Alltag reduzieren kann: Termine, Kleidung, Möbel, Essen und Spielzeug. Denn die Befreiung von dem ständigen Wunsch, mehr haben zu wollen, ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch für unser Seelenleben – davon ist Mierau überzeugt. Und sie erzählt, wie sie selbst ganz klein anfing und dann immer besser wurde im "weniger ist mehr". Ausgehend von folgenden Fragen sprechen wir über ganz konkrete Beispiele und Ideen:

- Wie gehe ich vor, wenn ich mit weniger auskommen will?
- Welche guten Hebel gibt es, um anzufangen?
- Wie kann ich im Baby-, Kleinkind- und Schulkindalter Minimalismus umsetzen?

Eure Fragen: zum Thema KINDER-ÄNGSTE und UMGANG MIT DEM TOD

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. In dieser Folge haben wir eure Fragen zu zwei Themen zusammengefasst:
1. Wie helfe ich meinem Kind, mit seinen Ängsten umzugehen?
2. Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Tod – zum Beispiel von Großeltern oder Freunden?
Um folgende Fragen geht es:

- Welche Funktion haben (Kinder-)Ängste in der Kindesentwicklung bzw. für uns Menschen generell?
- Warum ist es wichtig, die Ängste der Kinder nicht kleinzureden und das Kind die Ängste genau beschreiben zu lassen?
- Was kann ich tun, um meinem Kind zu helfen?
- Wie reagiere ich, wenn meine Kinder Dinge mit ins Bett nehmen wollen, um sich "zu verteidigen"?
- Was haben Angst und Mut miteinander zu tun?
- Und wie kann ich mein Kind von einem ängstlichen zu einem mutigen Kind machen?
- Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Tod?
- Woran erkenne ich, dass Kinder mehr leiden, als sie sagen?
- Wie kann ich ihnen den Schrecken nehmen?
- Was kann ich tun, um von einem Menschen, der sterben wird, bleibende Erinnerungen für mein Kind zu schaffen?
- Welche Rolle spielt meine eigene Spiritualität beim Umgang mit dem Tod in meiner Familie bzw. in einem Gespräch über den Tod?
- Wie kann ich mir über meine eigene Beziehung zum Tod klar genug werden, um mit meinem Kind darüber zu sprechen?
- Wie kann ich mein Kind trösten?

Herr Zamperoni, schlechte Nachrichten – wie sag ich's meinen Kindern?

In einem sehr offenen Gespräch mit Julia erzählt Dreifach-Vater Ingo Zamperoni, wie er selbst die vielen schlechten Nachrichten verkraftet, die er allabendlich verkünden muss, und was er anderen Eltern im Umgang damit empfiehlt – vor allem im Gespräch mit ihren Kindern. Sein Rat: altersgerecht erklären, wie bei der Sexualkunde. So handhaben er und seine Frau das auch. "Unsere Kinder erleben aber auch schon mal mit, wenn zwischen Mama und dem Großvater eine Diskussion um die Wählbarkeit von Donald Trump entbrennt." Denn Ingo Zamperonis Frau ist Amerikanerin, so dass das Thema in der Familie eine große Rolle spielt. "Kinder sollen ruhig wissen, dass man zu manchen Dingen unterschiedlicher Aufassung sein kann und dass die Dinge eben komplex sind und nicht so einfach, wie uns die Populisten weismachen wollen. Das dürfen sie ruhig früh verstehen. Gleichzeitig ist es wichtig,"– so Zamperoni – "dass man sie mit Themen wie Terror nicht zu sehr ängstigt. Das geht am besten, wenn man nur erklärt, was auch gefragt wird."

Alles zu Nachsorge und Wochenbett – Hebammenwissen Teil 2

Im zweiten Teil unserer kleinen Reihe "Hebammenwissen" sprechen Julia und Hebamme Jana Friedrich (u.a. Autorin des tollen Buches: Jede Geburt ist einzigartig) de über die ersten Tage nach der Geburt im Krankenhaus und das Wochenbett zu Hause. Dabei geht es um folgende Fragen:

- Welche Routinen und Gegebenheiten erwarten mich auf der Wochenstation?
- Was muss ich dabei haben?
- Was geschieht mit meinem Körper in diesen ersten Tagen nach der Geburt?
- Was ist anders, wenn ich einen Kaiserschnitt hatte?
- Brauche ich Babykleidung?
- Sollte ich Stilltee trinken, um die Milchproduktion anzuregen oder kommt das von alleine?
- Muss ich mein Baby wecken, damit es trinkt?
- Wie schaffe ich einen guten Stillstart?
- Wie geht das mit der Flasche?
- Wie gehe ich mit dem Thema Besuch um?
- Wie kann ich meinen Partner miteinbeziehen?
- Welche Tricks gibt es für einen guten Start zu Hause?

Der Geburtsvorbereitungskurs zum Hören – Hebammenwissen Teil 1

Geburtsvorbereitungskurs mal anders: Im ersten Teil unseres Zweiteilers "Hebammenwissen" erfahrt ihr alles, was ihr über eine Geburt wissen müsst – informativ, faktenreich, ermutigend, ohne romantischen Filter und ohne Horror-Stories. Wer diese Podcast-Folge gehört hat, weiß, was auf ihn zukommt und kann mit fundiertem Wissen guter Hoffnung sein. Auskunft gibt Hebamme Jana Friedrich, die auch das tolle Buch "Jede Geburt ist einzigartig" geschrieben hat und einfach mal ALLES weiß.

Modern Family? WG der Generationen!

Wie können wir mit Kindern so leben, dass es machbar wird und die schönen Momente nicht vom Stress aufgefressen werden? Dieser Frage werden wir uns im Podcast nun immer mal wieder widmen – in unserer Reihe SO LEBEN WIR. Denn die Beantwortung hängt auch ganz eng damit zusammen, für welche Wohnform wir uns mit Kindern entscheiden: Eigenheim? Miete? Wohnprojekt? Oder eben WG!
So wie Franziska: Die lebt gemeinsam mit ihrem Baby und fünf weiteren Personen in einer Wohngemeinschaft im Norden Hamburgs. Sie und ihre wesentlich ältere Mitbewohnerin Birgit erzählen Julia, wie so ein WG-Alltag mit Babys aussieht und was man beachten muss, damit alle etwas davon haben. Denn Franziskas Baby hat sogar ein WG-Geschwisterchen! Holt euch Inspirationen für euer eigenes Lebenskonzept – denn diese Folge, das versprechen wir, wird bei euch viel ins Rollen bringen!

Eure Fragen: zum Thema TROCKEN WERDEN

Einmal im Monat wird aus ELTERNgespräch: ELTERNgespräch – Eure Fragen! Das Konzept? Ihr fragt, wir suchen nach Antworten für euer Problem oder Thema. Wir, das sind Julia und Elke Schicke, Diplom-Psychologin und Familien-Coach. Heute ebenfalls wieder mit dabei: Kollege und Papa Gerrit Rüsken, der Macher hinter unserem Väter-Podcast Papalapapp. Wir sprechen über eure Fragen zum Thema "Trocken werden und Sauberkeitserziehung" und finden Antworten auf folgende Fragen:

- Muss ich mein Kind überhaupt zur Sauberkeit bzw. zum Klogang "erziehen"?
- Wann ist mein Kind soweit, die Windel wegzulassen?
- Wie unterstütze ich mein Kind am besten, wenn es die Windel nicht mehr tragen will?
- Was hat es mit der Hirnreife beim Thema Sauberkeit auf sich?
- Warum machen Kinder vor allem das "große Geschäft" so lange in die Windel?
- Wie kann ich mein Kind – ohne zu drängeln – beim Klogang unterstützen?
- Wie gehe ich mit dem Druck der Erzieher aus dem Kindergarten um?
- Wann gilt ein Kind als Bettnässer, was sind die Ursachen dafür und was kann ich mit welchen Hilfsmitteln gegen das Bettnässen unternehmen?